AKTUELLES

Der Stieglitz ist Vogel des Jahres 2016

Für weitere Infos einfach auf das Bild klicken.

Foto: Frank Derer
Foto: Frank Derer

Juni 2015

Umweltminister Reinhold Jost zu Besuch

Umweltminister Reinhold Jost, 1. Vorsitzender Axel Hagedorn, Naturwächter Michael Keßler und Hund Eddy
Umweltminister Reinhold Jost, 1. Vorsitzender Axel Hagedorn, Naturwächter Michael Keßler und Hund Eddy

Bei schönstem Sonnenschein konnte sich Umweltminister Reinhold Jost heute einen ganz persönlichen Eindruck von der Naturschutzarbeit des NABU Fechingen-Kleinblittersdorf machen. Im Rahmen einer Wanderung erkundete der Minister das Naturschutzgebiet Birzberg und den Streuobstgürtel von Fechingen. Der Minister staunte über die Artenvielfalt insbesondere die Vielfalt der Orchideen und lobte das Engagement von Axel Hagedorn und seinen aktiven Mitgliedern. Nicht umsonst wurde die Ortsgruppe von Möbel Martin als Dauerläufer im Naturschutz ausgezeichnet. Die NABU Gruppe freute sich über den Besuch ! Vielen Dank!


Willkommen Wolf- Diavortrag zum Thema Wolf am 29. März 2015

Wolfsbotschafter Michael Keßler und Teresa Feld

Der Wolf ist zurück in Deutschland. Bei uns in der Region steht der Wolf erst vor der Tür, doch ob er kommen und bleiben wird, ist jedoch keine Frage von Biologie und Ökologie. Bei der Akzeptanz von Wölfen geht es um die Belange der Menschen. Es geht um Unwissen, berechtigte und unberechtigte Sorgen und Anforderungen – um die sich der NABU mit dem Projekt „Willkommen Wolf!“ seit zehn Jahren kümmert. Dabei helfen in ganz Deutschland Wolfsbotschafter, die sich bundesweit ehrenamtlich dafür engagieren, dass das Wissen um die Tiere und ihr Verhalten neu erlernt oder besser verstanden wird. Teresa Feld und Michael Keßler sind NABU- Wolfsbotschafter im Bliesgau und berichten über den aktuellen Stand bei Deutschlands wilden Wölfen. Mit dem "Aktionsplan-Willkommen Wolf" will der NABU Bundesverband das reibungslose Zusammenleben von Menschen und Wölfen in Deutschland ermöglichen und so das Überleben der Tiere heute und in Zukunft sichern.

 

Der NABU Fechingen lädt hierzu am 29. März 2015 um 16:00 Uhr im Anschluss zur Jahreshauptversammlung alle Interessierten und Mitglieder zu einer Präsentation zum Thema Wolf in das „Gasthaus Keßler“ in Bliesransbach.

Weitere Infos zum Thema Wolf gibt’s beim NABU Bundesverband

 

www.NABU.de/wolf


 


Winterschlaf

Diese kleine Haselmaus wurde am Wochenende von unserm Mitglied bei der Nistkastenreinigung gefunden. Der kleine Bilch hat die Nisthilfe zu einem gemütlichen Winterquartier umfunktioniert. Selbstverständlich durfte die Haselmaus den Nistkasten weiter zum schlafen nutzen.

Näheres zur Haselmaus:

Verwandtschaft
Die Haselmaus (Muscardinus avellanarius) ist gar keine Maus, sondern ein nachtaktives Nagetier aus der Familie der Bilche. Zu ihren nächsten Verwandten gehören der Siebenschläfer, der Gartenschläfer und der Baumschläfer, welche ebenfalls in Deutschland heimisch sind.
Kennzeichen
Der kleine Bilch ist nur etwa so groß wie der Daumen eines Erwachsenen (also etwa 7 cm), wiegt 15 bis 40 Gramm, hat große schwarze Knopfaugen, kleine runde Ohren und ein weiches orangebraunes Fell mit einem weißen Fleck an Kehle und Brust. Der dicht behaarte und sechs Zentimeter lange Schwanz dient dem kleinen Kletterkünstler als Balancierstange.
Winterschlaf
Da sie im Winter nicht ausreichend Nahrung finden würden, halten Haselmäuse zwischen Oktober und April Winterschlaf. Dazu graben sie sich oft zu mehreren in der Laubstreu und lockerem Boden ein, manche nutzen aber auch frostsichere Baumhöhlen oder Nistkästen. Um Energie zu sparen, rollen sie sich zu einer kleinen Kugel zusammen und senken die Körpertemperatur auf knapp über 0° C. Die Herzschlagrate verlangsamt sich auf ein Zehntel und nur etwa alle 5 Minuten macht der kleine Schläfer einen Atemzug. Trotzdem verlieren Haselmäuse während des Winterschlafes etwa die Hälfte ihres Körpergewichtes.

Gefährdung
Über die derzeitige Verbreitung der Haselmaus im Saarland  ist nur wenig bekannt, doch mit dem fortschreitenden Verschwinden von Hecken, Waldsäumen und Unterwuchs aus unserer Landschaft, verliert die Haselmaus ihre Nahrungs- und Lebensräume. Sie ist daher in der Roten Liste des Saarlandes als „gefährdet“ eingestuft.

Hier ein schöner Link :Haselmausvideo

http://www.arkive.org/common-dormouse/muscardinus-avellanarius/video-00.html

NABU Fechingen- Kleinblittersdorf macht den 1. Platz beim Möbel Martin Naturschutzpreis

Preisübergabe am 16. 10. 2014

Von links nach rechts: Umweltminister Reinhold Jost, Sylvia Martin (Möbel Martin), Jurymitglied Herr von Hohnhorst und Preisträger Axel Hagedorn mit Enkeltochter Sophie

Eine Gruppe, der in Sachen Naturschutz nie die Puste ausgeht, ist der NABU Fechingen-Kleinblittersdorf. Seit 33 Jahren denkt man hier global und handelt aktiv
lokal, wenn es darum geht, die Arten der heimischen Flora und Fauna zu schützen und deren Lebensräume zu entwickeln. Das große Engagement von Axel Hagedorn und den Mitgliedern des NABU Fechingen-Kleinblittersdorf wurde 2003 mit dem MÖBEL MARTIN Naturschutzpreis ausgezeichnet. Zehn Jahre später erhielt das Steinkauzprojekt die Auszeichnung als UN-Dekade Projekt Biologische Vielfalt. Praktisches Naturschutzwissen bekannt machen und weitergeben Der Veranstaltungskalender des NABU Fechingen-
Kleinblittersdorf ist prall gefüllt mit interessanten Kursen und Exkursionen wie Obstbaumschnittkursen, Obstbaumveredelung, rund um die Biene und die Imkerei oder Sensedengelkursen mit anschließenden Mähübungen. Damit davon nicht nur die aktuell
1.350 Mitglieder erfahren, sondern auch andere Naturinteressierte, betreibt der NABU eine sehr aktive Öffentlichkeitsarbeit. Ob über die Internetseite, die lokale Presse, den Biosphären-Veranstaltungskalender, Jahresberichte oder projektbezogene Flyer – der
NABU nutzt alle Kanäle, um die Menschen für den Naturschutz zu begeistern. Allen voran sein erster Vorsitzender Axel Hagedorn. „Axel Hagedorn ist wirklich ein Einzelkämpfer, der jede freie Minute in den Naturschutzgebieten verbringt“ erklärt Teresa Feld, verantwortlich
für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des NABU. Eben ein echter Dauerläufer.

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August 2014

Vierraumwohnung in 12 Metern Höhe zu vermieten

Bildautor M. Kessler
Tolle Aussicht für den Weißstorch in Kleinblittersdorf- schickes Eigenheim und Naturschutzakteure

Gemeinschaftsaktion lokaler Naturschutzakteure

Kleinblittersdorf, 13.08.2014 Bei herrlichem Sonnenschein wurde vom NABU Fechingen- Kleinblittersdorf ein Storchenhorst im Regionalverband Saarbrücken nahe Bliesransbach errichtet. „Wir freuen uns über so viel Unterstützung und dass wir mit dem Storchenhorst einen weiteren wichtigen Beitrag für den Vogelschutz leisten können“, so Projektinitiatorin Teresa Feld. Die Entscheidung fiel für den Standort Bliesaue südlich Bliesransbach, da die Gemarkung ruhig gelegen ist und einen relativ hohen Grünlandanteil mit Feuchtbereichen aufweist, in vergangener Zeit wurden immer wieder Nahrungssuchende und rastende Weißstörche gesichtet. Auch die Energis engagierte sich für den Vogelschutz in der Region, so hatte sie dem NABU Fechingen- Kleinblittersdorf, auch spontan Hilfe zugesagt. Der Energieversorger stellte hierfür extra einen neuen Strommast zur Verfügung und übernahm die Montage und das Einsetzen.
Stefan Weszkalnys spendete das alte Wagenrad welches als Unterlage dient und Michael Keßler stellte die Fläche zur Verfügung. „Störche bringen ja Bekanntermaßen auch den Nachwuchs- den kann die Gemeinde Kleinblittersdorf auch gut gebrauchen. Mit etwas Glück - das ja beim Kinderwunsch eine nicht unerhebliche Rolle spielt“ – erhofft sich Bliesgau Ranger (Naturwacht Saarland) ein erfolgreiches Geburtenjahr 2015.

Bildergalerie von der Errichtung

NABU Storchenprojekt Unteres Bliestal

http://sr-mediathek.sr-online.de/index.php?seite=7&id=25841
Jungstörche im Horst
Jungstörche im Horst
Firma Nieser sponsorte den Hubsteiger
Firma Nieser sponsorte den Hubsteiger

 

 

zurückvergrößernschließen weiterDrei Codes sollten sich Storchenfreunde merken: DER A5201, DER A5202 und DER A5203. Jeder der Jungstörche trägt eine dieser Zahlen- und Buchstabenkombinationen auf einem Kunststoffring am Bein. Wo auch immer die Vögel künftig auftauchen werden, dank der Registrierung ist festgehalten, dass ihr Geburtsort der Europäische Kulturpark ist.
"Es ist schön, wenn eine Beobachtung gemeldet wird", sagte Teresa Feld. Vor allem, wenn die Tiere nicht verunglückt sind und gesund wieder gesichtet werden. Leider verunglücken viele in Freileitungen oder während ihres Zuges in die Überwinterungsgebiete, erklärte Feld.  Sie ist die Initiatorin des Storchenprojektes im unteren Bliestal und organisierte gemeinsam mit der Naturwacht des Saarlandes die Beringungsaktion.

 

Registrierungen werden in Radolfzell gesammelt
Am Dienstagabend waren die drei  Reinheimer Jungstörche an der Reihe. Unternehmer Nieser aus Bliesransbach hievte das Beringungsteam mittels Hubsteiger nach oben zum Nest. 

 

Dort legte Rolf  Klein von der NABU Beringungsstation Mittleres Saartal jedem Jungstorch vorsichtig einen Ring ums Bein. Die Registrierungen werden für den süddeutschen Raum in der Vogelwarte Radolfzell gesammelt. Von dort bekommt Klein dann eine Meldung, wenn einer der Störche irgendwo identifiziert wird. So weiß man dank der Beringung z.B. , dass ein  Reinheimer Storch aus dem Jahr 2013 in Schierstein bei Wiesbaden geboren wurde.

 

Den jungen Störchen geht es gut, sie stellen sich während der Beringung bewegungslos, wie das Beringungsteam nach dem Besuch des Nests berichtete. Das schwarze Gefieder zeigt sich bereits, die Jungvögel bleiben aber noch etwa 2-3 Wochen im Nest. Bleibt zu hoffen dass die Jungstörche ihre ersten Lebensmonate und die gefährliche Reise in den Süden gut überstehen, neben dem Horst in Reinheim warten zwei frisch gemachte Nester in der Gemeinde Kleinblittersdorf auf die Storchen Rückkehr im Frühjahr 2015. Ziel ist es nämlich den Nachwuchsstörchen neue Brutmöglichkeiten in den Bliesauen zu bieten.

 

 

 

Ringe
Ringe
Beringungsteam
Beringungsteam
Das Beringungsteam
Das Beringungsteam

November 2013

Juni 2013

Umweltministerin Anke Rehlinger und Axel Hagedorn bei der Urkundenübergabe
Umweltministerin Anke Rehlinger und Axel Hagedorn bei der Urkundenübergabe

Das Steinkauzprojekt des NABU Fechingen-Kleinblittersdorf wurde im Juni 2013 als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt gewürdigt! Die Auszeichnung wurde Axel Hagedorn von Umweltministerin Anke Rehlinger  im Namen der Geschäftsstelle der UN-Dekade übergeben. Diese Ehrung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen.

 

Mit diesem vorbildlichen Projekt wird ein bedeutendes Zeichen für das Engagement für die biologische Vielfalt in Deutschland gesetzt. Der NABU Fechingen- Kleinblittersdorf, setzt sich seit Jahren für den selten gewordenen Steinkauz ein. Durch extensive Nutzung der Streuobstwiesen, den Bau spezieller Nistkästen und die Aufzucht und Wiederauswilderung des kleinen Eulenvogels konnte der Bestand stabilisiert werden.   Dieser Einsatz hat die Juroren und Jurorinnen des UN-Dekade-Wettbewerbs sehr beeindruckt. Neben einer Urkunde und einem Auszeichnungsschild erhält die NABU Gruppe und Axel Hagedorn als Projektleiter einen „Vielfalt-Baum“, der symbolisch für die bunte Vielfalt und einzigartige Schönheit der Natur steht, zu deren Erhaltung das Steinkauzprojekt einen wertvollen Beitrag leistet. Ab sofort wird das Projekt auf der deutschen UN-Dekade-Webseite unter www.un-dekade-biologische-vielfalt.de vorgestellt.

 

Das ausgezeichnete Projekt hat an dem Wettbewerb der UN-Dekade Biologische Vielfalt teilgenommen, eine namhafte Jury hat über die Qualität der eingereichten Projekte entschieden. Der fortlaufende Wettbewerb wird von der Geschäftsstelle der UN-Dekade Biologische Vielfalt mit Sitz in Osnabrück ausgerichtet. Die Auszeichnung dient als Qualitätssiegel und macht den Beteiligten bewusst, dass ihr Einsatz für die lebendige Vielfalt Teil einer weltweiten Strategie ist. Möglichst viele Menschen sollen sich von diesen vorbildlichen Aktivitäten begeistern lassen und die ausgezeichneten Projekte als Beispiel zu nehmen, selbst im Naturschutz aktiv zu werden.

 

Biologische Vielfalt ist alles, was zur Vielfalt der belebten Natur beiträgt: Arten von Tieren, Pflanzen, Pilzen und Mikroorganismen, ihre Wechselwirkungen untereinander und zur Umwelt sowie die genetische Vielfalt innerhalb der Arten und die Vielfalt der Lebensräume. Die natürliche Vielfalt zu schützen, bedeutet nicht nur, die Schönheit der Natur zu bewahren. Es bedeutet auch, die Grundlagen des Überlebens von uns allen zu sichern.

 

Die Auszeichnung zum UN-Dekade-Projekt findet im Rahmen der Aktivitäten zur UN-Dekade Biologische Vielfalt statt, die von den Vereinten Nationen für den Zeitraum von 2011 bis 2020 ausgerufen wurde. Ziel der internationalen Dekade ist es, den weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Dazu strebt die deutsche UN-Dekade eine Förderung des gesellschaftlichen Bewusstseins in Deutschland an. Die Auszeichnung nachahmenswerter Projekte soll dazu beitragen und die Menschen zum Mitmachen bewegen.

 

Axel Hagedorn bei der Nistkastenreinigung
Axel Hagedorn bei der Nistkastenreinigung