AKTUELLES


Veranstaltungen/ Termine 2023

Unsere Veranstaltungen/Termine für das Jahr 2023. Zu den Terminen...

-- Termine finden nur statt, wenn die aktuelle Coronasituation dies zuläßt. --




17.09.2022 - World Cleanup Day in Kleinblittesdorf

Am 17.09. fand weltweit der World Cleanup Day statt und auch in Kleinblittersdorf wurde aufgeräumt.

Zum mittlerweile dritten Mal wurde die Aktion von Pro-Biosphäre - Aufräumen im Bliesgau organisiert. Dieses Mal war die Gemeinde Kleinblittersdorf sogar offiziell zertifizierte Gemeinde des World Cleanup Day! Leider lag die Teilnehmendenzahl mit nicht mal 25 Personen in vier Ortsteilen, weit unter der Zahl des letzten Jahres - 2021 haben in fünf Ortsteilen mehr als 100 Personen teilgenommen. In Kleinblittersdorf trafen sich auf dem P&R-Parkplatz an der Freundschaftsbrücke immerhin 15 Personen, die sich bereit erklärten, den Müll im Ortsteil aufzusammeln. In Bliesransbach und Auersmacher waren es jeweils lediglich 2 und auch Hanweiler kam nur auf 3 Teilnehmende. Sitterswald hat dieses Jahr nicht teilgenommen.

Auf dem P&R-Parkplatz war eine Aufräumaktion bitter nötig. Hier wurde richtig viel Verpackungsmüll und Flaschen aus den Büschen geholt. Einige der Teilnehmenden verteilten sich dann über den Ort (Richtung Auersmacher und Richtung Freibad), andere sammelten entlang der L254 den Müll auf. Aber im Grunde hatte man mit dem Aufräumen rund um den Bahnhof schon genug zu tun.

Auch wenn die Zahl der Helfenden nicht so hoch war wie im letzten Jahr, so konnte innerhalb der drei angesetzten Stunden viel aufgesammelt werden. In Kleinblittersdorf wurde in den verschiedenen Teilen des Ortes knapp 115 Kilo gesammelt was insgesamt 14 gefüllten Müllsäcken entspricht.

In diesem Jahr lag erneut der Fokus auf der Verschmutzung durch weggeworfene Zigarettenstummel. Durch eine Aktion mit Kreide wurde auf die Problematik hingewiesen. Rund um die Freundschaftsbrücke und auch auf der Brücke selbst wurden die aufgesammelten Zigarettenstummel durch einen Kreise-Smiley ersetzt. Warum???

Wenn die Kippen nur aufgesammelt werden, sind sie weg und keinem fällt es auf, dass überhaupt welche auf dem Boden lagen. Tauscht man die Kippen nun gegen Smileys, aus, erreicht es zumindest Aufmerksamkeit und der eine oder die andere denken vielleicht kurz über die Problematik nach.

Die Ausbeute war erneut erschreckend:

An den Bänken vor der Freundschaftsbrücke konnten in kurzer Zeit mehr als 750 Kippen- und andere Stummel aufgesammelt werden. Die Zahl hätte gewiss auch in den vierstelligen Bereich gesteigert werden können.

Auf der Freundschaftsbrücke selbst wurden 477 Kippen aufgesammelt. Ein ordentlicher Windstoß hätte die Stummel in die Saar geblasen, die letztlich als Mikroplastik im Meer gelandet wären.

Bedenkt man, dass ein Zigarettenstummel mit den enthaltenen Giftstoffen ca. 40 Liter Wasser verschmutzen kann, lässt sich hochrechnen, dass die aufgesammelten Kippen knapp 50.000 Liter Wasser verschmutzt hätten oder bereits haben…

In den drei Stunden konnte nur einen Bruchteil des Mülls im Ort aufgesammelt. Leider waren bis auf wenige Teilnehmer nur einige aus Kleinblittersdorf anwesend - und dies waren größtenteils Personen, die sich bereits im Natur- oder Umweltschutz engagieren.

Insgesamt scheint das Thema in Kleinblittersdorf nicht angekommen zu sein.

Danke an alle, die bei der Aktion dabei waren und den Ort zumindest für kurze Zeit etwas vom Müll der Allgemeinheit befreit haben. Allen voran den Mitgliedern des Dorfentwicklungsvereins, dem Biosphärenzweckverband, dessen Mitarbeiter nicht nur geholfen haben, sondern auch die Verpflegung zur Verfügung gestellt haben und den weiteren freiwilligen Helferinne und Helfer.

Man kann nur hoffen, dass die Beteiligung im kommenden Jahr wieder besser wird!

 

 

Sebastian Haßler – Cleanup Saarland und Naturschutzbeauftragter OT Kleinblittersdorf


28.04.2022: Nisthilfenbau

Die ersten warmen März-Sonnenstrahlen und der immer lauter werdende Gesang unserer heimischen Vögel kündigen den Frühling an. Jetzt sind unsere höhlenbrütenden Vogelarten froh für jede Nisthilfe, da die Zahl natürlicher Bruthöhlen immer rückläufiger wird.

Langlebiger, jedoch um ein Vielfaches teurer sind Brutkästen aus Holzbeton im Vergleich zu Konstruktionen aus Holz. Holzbeton ist eine Mischung aus Zement, Holzspänen und Calciumchlorid als Abbindebeschleuniger.

Unser NABU Mitglied und Naturschutzbeauftragte für Bliesransbach, Dieter Schuler, machte sich deshalb darüber Gedanken, wie Nisthilfen aus Holzbeton kostengünstiger hergestellt werden können. Als Maschinenbautechniker ist er konstruktiv und handwerklich sehr begabt und so kam er auf eine relativ einfache Gieß- bzw. Stampfform:

 Zwei im Durchmesser unterschiedliche KG-Rohre bilden die Innen- und Außenform. Das äußere Rohr wird der Länge nach aufgeschnitten, damit es, wenn der Beton gereift ist, aufgebogen und entfernt werden kann. Das Innere Rohr wird direkt im Anschluss an die Ringraumverfüllung gezogen. In diesen Ringraum werden zwei Gewindestäbe im Beton integriert, die später eine Befestigung des Bodens mittels Flügelschrauben ermöglichen. Als Boden- und Dachform dienen im Durchmesser verschieden große Untersetzer für Blumentöpfe. Je nach Größe des Kastens werden zwei oder drei Stahlwinkel zur Verankerung des Daches mit dem Zylinder mit eingebaut. Die verschieden großen Einfluglöcher werden mechanisch mit Lochfräsen realisiert. Ebenso können aus dem Zylindergehäuse Halbschalen für Halbhöhlenbrüter, wie z.B. Garten- und Hausrotschwanz, herausgetrennt werden. Jetzt muss nur noch ein Aufhängedraht oder eine Kette angebracht und das ganze zweimal mit Sockelfarbe gestrichen werden.

Am ersten Sonntag im März wurden sieben dieser Brutkästen an geeigneten Bäumen in Bliesransbach aufgehängt. Fleißige Helfer waren neben unserem Vorsitzenden Axel Hagedorn auch Michael Keßler nebst seiner Nichte Klara Keßler, sowie Dieter mit Tochter Aileen.  

Drei Prototypen hingen bereits während der letzten Saison in Dieter´s Garten bzw. in der Nähe einer Jagdkanzel. Alle waren zur Brut angenommen worden.

Die Gesamtkosten eines Nistkastens belaufen sich auf ca. 3 € / Kasten!

Nachahmung ist wünschenswert. Interessierte können sich gerne mit Dieter Schuler in Verbindung setzen. Vieleicht hat der ein- oder die andere noch verbessernde oder ergänzende Ideen für die Herstellung.

 

Auch Holznistkästen hat Dieter Schuler bereits mehrfach gebaut, welche seit Jahren im Einsatz sind. 

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28.10.2021: Ein Jahr NAJU-Gruppe Fechingen-Kleinblittersdorf

Am 22. Oktober 2020 gründete der NABU Fechingen-Kleinblittersdorf eine Jugendgruppe unter der Leitung von Rebekka Abdul Zuhra Katte (Nadig). Innerhalb eines Jahres und trotz der Zwangspause durch den Corona-Lockdown ist die Gruppe mittlerweile von acht auf 12 Mitglieder sowie um eine weitere Betreuerin angewachsen. Die Truppe zeigte bereits, dass sie ordentlich anpacken und sich für die Biodiversität einsetzen kann: In der ersten Augusthälfte halfen die Kinder eine Woche lang der Dorfentwicklung Kleinblittersdorf e.V. beim Zusammenrechen des Mahdgutes im Robert Jeanrond-Bürgerpark Kleinblittersdorf - und lernten dabei in der Praxis viel über Wiesen, Blütenvielfalt und wie man diese erhält bzw. fördert. Einige Wochen nachdem die Saarbrücker Zeitung über die Aktion der Kinder berichtet hatte, durfte sich das Team über eine saftige Aufbesserung der NAJU-Kasse freuen: Der Umweltminister Reinhold Jost hatte den Einsatz durch 250€ belohnt. Zukünftige Exkursionen und Lehrmaterial können hierdurch finanziert werden.

Am 18. Oktober lud Axel Hagedorn, 1. Vorsitzender des NABU Fechingen-Kleinblittersdorf, bei schönstem Oktoberwetter die Größeren zur Entdeckertour durch seinen Garten und sein Gelände am Fechinger Bach ein. Vogel- und Amphibienkunde standen auf dem Lehrplan, anhand vieler toller Vogelpräparate und lebendiger Eulen und Greifvögel in zahlreichen Volieren konnten die Kinder Vogelarten lernen. In kleinen Tümpeln waren Kaulquappen zu finden, und bei den Bestimmungsversuchen rauchten die Köpfe. Spätestens in diesem Augenblick dämmerte es jedem, wie wenig man eigentlich über unsere heimische Natur weiß….

Um das zu ändern, dürfen noch weitere Kinder in die NAJU-Gruppen kommen, denn nun gibt es zwei, eine für 7 bis 10-Jährige und eine für 11 bis 18-Jährige. In beiden ist noch Kapazität für bis zu drei Kinder. Wer Interesse hat, melde sich bitte bei Axel Hagedorn (Tel. 06893/3701) oder Rebekka Nadig (Mobil: 0176 478 26 722). Aber auch weitere BetreuerInnen werden noch gesucht!

 

Die Gruppen sind auch in den Verein „Dorfentwicklung Kleinblittersdorf e.V.“ integriert: Mehr Infos unter www.de-klb.de. Der Verein wurde 2020 mit seinem Projekt „Wenn viele kleine Leute zusammen… - eine grüne Insel von allen für alle“ durch die UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Seit 2015 sanieren und gestalten Bürger den Robert Jeanrond-Bürgerpark naturnah und binden die Bevölkerung, insbesondere Kinder, in die Projekte mit ein. Durch die großzügige Unterstützung einiger Sponsoren konnte für die Kinder der NAJU ein alter Bauwagen der Gemeinde Kleinblittersdorf ersteigert werden, der - durch den Vereinsvorstand monatelang liebevoll ausgebaut - seit August der Gruppe zur Verfügung steht. Als nächstes größeres Vorhaben ist im November eine Baumpflanzaktion mit Axel Hagedorn am Fechinger Bach geplant.

 

Text: Rebekka Abdul Zuhra Katte


21.03.2020 - Fernsehbericht SR  - "Saar Natur - tierisch gut!" - Folge 1: Nisthilfen

Saarlands Natur hat viel zu bieten. In der ersten Ausgabe von „Saar Natur – tierisch gut!“  dreht sich alles um die Wildvogelwelt. Wir porträtieren Vogelschutz-Projekte im Saarland.

 

Sendung: Samstag 21.03.2020 18.45 Uhr

Saarlands Natur hat viel zu bieten. In der ersten Ausgabe von „Saar Natur – tierisch gut!“ dreht sich alles um die Wildvogelwelt. Experten vom Naturschutzbund und der Naturwacht Saarland geben Tipps für Nisthilfen in Garten und freier Natur. Axel Hagedorn und Michael Keßler von der NABU Ortsgruppe Kleinblittersdorf stellen ihre ambitionierten Nachzuchtprogramme für Steinkäuze und Schleiereulen vor und nehmen uns mit in eine der größten Streuobstwiesen Süddeutschlands. Im Europäischen Kulturpark Bliesbrück-Reinheim begleiten wir ein eifriges Team von Helfern, das den zerstörten Storchenmast rechtzeitig vor Brutbeginn gegen eine moderne Stahlkonstruktion austauscht.

(Text  übernommen von: https://www.sr.de/sr/fernsehen/sendungen_a_-_z/uebersicht/specials/20200321_saar_natur_100.html )

 

Bericht abrufbar unter o.g. Link, auf youtube oder in der  sr mediathek 

 



31. Januar 2020 - Siedlungsnaturschutz

Im Saarland  wurden vom Umweltministerium  drei Gemeinden ausgewählt, darunter auch die Gemeinde Kleinblittersdorf.

Im Rahmen des Siedlungsnaturschutzes hat unsere NABU-Gruppe Fechingen-Kleinblittersdorf  das Projekt Gebäudebrüter angemeldet.

 

Beantragt  wurden

  •  22 Mehlschwalbendoppelnester
  •  8 Doppelnester Mauersegler
  • 5 Nester Haussperlinge

und die Kosten für den Hubsteiger.

 

Bisher haben sich hierfür fünf Hauseigentümer angemeldet.

 

 

 

Bei unseren ersten Aktionen haben wir in den folgenden Gemeinden, teilweise mit Hilfe eines Hubsteigers, wie folgt übergeben und montiert:

  • Auersmacher,  Ringstraße,  5 Doppelnester für Mehlschwalben und 2 Mauerseglerkästen
  • Rilchingen–Hanweiler,   Mariannenstraße, 10 Doppelnester für Mehlschwalben  und auf dem Dachboden 1 Schleiereulenkasten
  • Sitterswald,  Ritterstraße, 1 Doppelnest für Mauersegler
  • Kleinblittersdorf,  Rosenstraße, 2  Mehlschwalbendoppelnester

Nach Lieferung der restlichen Kästen werden wir diese noch an weiteren Gebäuden anbringen.

 

Ich möchte mich im Namen unserer NABU-Gruppe Fechingen-Kleinblittersdorf für die Bereitschaft zum Anbringen von Nistkästen herzlich bedanken.

 

Axel Hagedorn

 1.Vorsitzender

 



25. Januar 2020 - Waldkauzwanderung




19.12.2019: Veranstaltungen/ Termine 2020

Nach den Veranstaltungen ist vor dem Veranstaltungen: unsere Veranstaltungen/Termine für das kommende Jahr. Zu den Terminen...



19.12.2019: Jahresbericht 2019



09. Oktober 2019: EDEKA  Südwest würdigt Engagement zur Wiederansiedlung des Steinkauzes

V.l.: Axel Hagedorn, NABU, Bürgermeister Stephan Strichertz, Michaela Meyer, Nachhaltigkeitsbeauftragte von EDEKA Südwest und EDEKA-Kaufmann Stefan Lonsdorfer. Foto: BeckerBrede
V.l.: Axel Hagedorn, NABU, Bürgermeister Stephan Strichertz, Michaela Meyer, Nachhaltigkeitsbeauftragte von EDEKA Südwest und EDEKA-Kaufmann Stefan Lonsdorfer. Foto: BeckerBrede

Kleinbittersdorf, 09.10.2019. Die Mitglieder des NABU Fechingen-Kleinblittersdorf setzen sich für die Wiederansiedlung des Steinkauzes in ihrer Region ein. Ihr Engagement wird nun von EDEKA Südwest in Zusammenarbeit mit der Stiftung NatureLife-International mit 3.000 Euro unterstützt.

Durch immer weniger Streuobstwiesen, in denen die drittkleinste Eule Europas hauptsächlich anzutreffen ist, sind die Lebensräume von Steinkäuzen bedroht. Seit über 20 Jahren züchtet die NABU-Gruppe Fechingen-Kleinblittersdorf daher Steinkäuze, die im Herbst beringt und ausgewildert werden und sich dann in der Region ansiedeln. Aktuell sind sechs Brutpaare in den Volieren der NABU-Gruppe untergebracht, jedes Brutpaar zieht jährlich drei bis vier Jungvögel auf. Um möglichst wenig Ausfälle zu haben, entwickelten die NABU-Mitglieder u.a. einen mardersicheren Nistkasten. Darüber hinaus werden Streuobstwiesen und andere Nahrungsbiotope wie zum Beispiel Feucht- oder Orchideenwiesen mit viel Engagement gepflegt bzw. angelegt. Dabei werden auch Grundstücke erworben, um geeigneten Lebensraum für die Steinkäuze zu schaffen oder zu erhalten. Die Mühen haben sich inzwischen ausgezahlt: In der Gemarkung Auersmacher konnten 2018 sechs Brutpaare, in Bliesransbach drei Brutpaare festgestellt werden. In Fechingen wurden 2018 acht Käuze und in der Gemarkung Kleinbittersdorf fünf Käuze ausgewildert.

Der symbolische Scheck in Höhe von 3.000 Euro wurde nun im EDEKA Lohnsdorfer in Kleinbittersdorf, der die Patenschaft für das Projekt übernommen hat, an Axel Hagedorn, 1. Vorsitzender des NABU Fechingen-Kleinbittersdorf, überreicht. Er bedankte sich bei Bruno Blattner als Vertreter der Stiftung NatureLife-International und Michaela Meyer, Geschäftsbereichsleiterin Nachhaltigkeit bei EDEKA Südwest, für die Auszeichnung und die Förderung. „Nur in einer ökologisch intakten Kulturlandschaft können qualitativ hochwertige Lebensmittel produziert werden. Ihr Erhalt ist uns deshalb ein besonderes Anliegen“, erläutert Michaela Meyer das Engagement des Lebensmittelhändlers.

Unter dem Motto "Unsere Heimat und Natur" hat EDEKA Südwest im Jahr 2014 gemeinsam mit der Stiftung NatureLife-International einen jährlichen Wettbewerb für herausragende Naturschutzprojekte im Südwesten ins Leben gerufen. Prämiert und mit jeweils bis zu 5.000 Euro finanziell gefördert, werden Projekte, die sich für die Schaffung und den Erhalt von Biotopen, die Renaturierung sowie den Schutz von Lebensräumen für Wildtiere und -pflanzen einsetzen. Unterstützt wird die Aktion durch einen Teil des Erlöses aus dem Verkauf von Kräutertöpfen der EDEKA Südwest-Regionalmarke "Unsere Heimat -echt & gut"

Mehr als 100 Gruppen und Vereine in der Region wurden bereits ausgezeichnet und mit insgesamt über 300.000 Euro gefördert, dieses Jahr kommen 22 weitere dazu. "Damit kommen wir unserem langfristigen Ziel, einen Biotopverbund im Südwesten Deutschlands zu schaffen, auch in diesem Jahr ein ganzes Stück näher", erklärte   Michaela Meyer stolz im Rahmen des Wettbewerbs. "In Zeiten des Insektensterbens ist dies ein wichtiger Beitrag zur Schaffung von Überlebensinslen",  betonte Hartmut Reichl von der Stiftung NatureLife-International bei der Preisverleihung. 

 


08. September 2019 -  Lebensraum Fließgewässer

Am 8. September 2019 wurden die Teilnehmer unserer diesjährigen Veranstaltung „Lebensraum Fließgewässer“ voll und ganz auf ihre Wassertauglichkeit getestet.

Bei strömendem Regen erforschten mehr als 10 Kinder und Erwachsene den Fechinger Bach mit seiner Flora und Fauna. Unter der Anleitung von Axel Hagedorn und Michael Keßler wurden Groppen, Flohkrebse, Köcherfliegenlarven und mehr gefangen. Groß und Klein lernten nicht nur wie anhand der gefundenen Bewohner Rückschlüsse auf die Wasserqualität gezogen werden können, sondern auch wie ein sinnvolle Uferbepflanzung den Bewohnern des Gewässers einen geschützten Lebensraum bieten und gleichzeitig als natürliche Uferbefestigung dient. Nach dem der Fang ausgiebig erforscht und alle Fragen geduldig beantwortet waren wurde der Fang wieder in die Freiheit entlassen.

Mit vollgelaufenen Gummistiefel und leuchtenden Augen durften die Kinder als weiteres Highlight noch eine junge Schleiereule bewundern. 

 



Urkundenübergabe: 03.07.2019 - Schwalben willkommen

 

Seit   2015   führt der NABU mit Unterstützung des Umweltministeriums die Aktion Schwalben willkommen durch. Hauseigentümer bekommen  auf Wunsch eine Urkunde mit Plakette überreicht.

 

Unsere NABU Gruppe Fechingen-Kleinblittersdorf hat bereits vor über 30 Jahren Nisthilfen für Schwalben an geeigneten Häuser angebracht. Fam. Groß in der Bliesransbacher Straße in Fechingen waren die Ersten.

 

Als kleine Anerkennung wurde Ihnen am 3.7.19 vom 1. Vorsitzenden Axel Hagedorn die Urkunde mit Plakette überreicht.

 

Wer ebenfalls was für unsere Schwalbe was tun will, kann sich an uns wenden.

 

info@nabu-fechingen-kleinblittersdorf.de

 


Ankündigung: 23.03.2019, 9:00 Uhr  - Frühjahrsputz

Freiwillige gesucht für Frühjahrsputz. Müllsammel - Aktion im Naturdenkmal Kleinblittersdorf

Frühling, eine wunderbare Zeit, die Natur erwacht aus ihrem Frühlingsschlaf, die Vögel singen, Knospen an den Bäumen und junge Pflanzen, Blätter und Blüten sprießen aus dem Boden. Pure Idylle.

Doch leider sieht es draußen in der Natur gar nicht so idyllisch aus. Illegal und unachtsame entsorgter Müll häufen sich insbesondere in sensiblen, abgelegenen Naturbereichen. Dies sieht nicht nur schrecklich aus, sondern gefährdet Tiere, Gewässer und Pflanzen und zuletzt auch unser ganzes Ökosystem.

Dem möchte der NABU Fechingen- Kleinblittersdorf entgegenwirken.

Dazu werden Freiwillige Helfer gesucht um im Naturdenkmal Salzbrunnen in Kleinblittersdorf entsorgten Müll zu entfernen.

 

Mitzubringen: Arbeitshandschuhe

 

Treffpunkt: B51, dort 1. Abfahrt vor Kleinblittersdorf aus Richtung Bübingen kommend etwa 100 m vor dem Abzweig nach Bliesransbach

 

Bei Fragen: Axel Hagedorn, Tel. 06893/3701